Wer ein MAV-Mitglied von der Sitzung fernhält, behindert die MAV.

22-06-20 Bernd Wiggenhauser 0 comment

Am 25.5.2020 hat das Kirchliche Arbeitsgericht in Stuttgart festgestellt, dass die Einrichtungsleitung in St. Anna Vinzenz von Paul gGmbH soziale Dienste und Einrichtungen in Schwäbisch Gmünd, die DiAG-MAV behindert hat, indem sie einem Vorstandsmitglied die Teilnahme an der Vorstandsitzung im April verweigerte. Zuvor hatte die Einrichtung den rechtsverbindlichen Dienstplan einseitig geändert. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig, Revision wurde nicht zugelassen.
Wenige Tage später wurde das DiAG-Vorstandsmitglied fristlos gekündigt, weil sie MAV-Arbeit geleistet hat. Angeblich war diese MAV-Arbeit nicht angemeldet.Der Schriftverkehr belegt aus Sicht des DiAG-Vorstands, dass ein DiAG-MAV-Vorstandsmitglied erneut in ihrer Amtsführung behindert wurde.

Als Reaktion zieht sich der DiAG-Vorstand mit seinem Vertreter aus der Arbeitsgruppe „Attraktive Arbeitsbedingungen“ der Regionalkommission zurück, da
der Geschäftsführer der Vinzenz von Paul gGmbH soziale Dienste und Einrichtungen  Mitglied in dieser Arbeitsgruppe ist.